BlueBrixx übernimmt eine umstrittene Praxis vom Konkurrenten Lego, will aber fair bleiben
Robocop und das Mittelalter? Beide sind derzeit im BlueBrixx-Sale zu einem günstigeren Preis als üblich erhältlich.
Wer in den letzten Monaten versucht hat, den Kundenservice von BlueBrixx zu erreichen, brauchte vor allem eines: Geduld. Der in Deutschland ansässige Anbieter von Reihenklemmen kämpfte hinter den Kulissen massive Umstrukturierung.
Das Unternehmen baut derzeit seine gesamte technische Infrastruktur neu auf und reagiert gleichzeitig auf drastische Gerichtsurteile, die den gesamten Markt für alternative Komponenten erschüttern. Was müssen Käufer wissen? Wir fassen zusammen.
Gegen den Frust im Kundenservice
Laut BlueBrixx hat das enorme Wachstum der letzten Jahre interne Prozesse an ihre Grenzen gebracht. In einem neuen Video-Update Die Verantwortlichen geben offen zu, dass es Bestand haben wird Unzumutbar lange Wartezeiten kam.
Der Grund dafür liegt schlicht in einem veralteten Warenwirtschaftssystem, das seit acht Jahren im Einsatz ist, und dem aktuellen Auftragsvolumen nicht mehr gewachsen War. Um diesen Engpass zu beseitigen, investiert das Unternehmen massiv in Personal und eine komplett neue IT-Landschaft.
Noch im Juli 2026 soll ein neues System in Betrieb gehen, das die Bearbeitung von Beschwerden und Anfragen deutlich beschleunigen wird. Marco und Ross von BlueBrixx betonen in ihrem aktuellen Statement, dass kein Kunde vergessen werde: „Bitte seien Sie zu 100 Prozent sicher, dass alle jemals eingereichten Tickets gelöst werden.“
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Lego-Absatz: Flucht nach vorne
Der Designschutz bestimmter Bauteile ist in der Klemmenszene immer wieder ein Diskussionsthema. Jahrelang war es so der sogenannte Lego-Absatz kritisiert, weil es Marktführern erlaubt, rechtliche Schritte gegen alternative Anbieter einzuleiten, wenn diese ihre Steindesigns verwenden.
Ein aktuelles Gerichtsurteil zwingt nun nicht nur BlueBrixx, sondern alle Marktteilnehmer zum Umdenken. Wer vergleichbare Designs verwendet, die rechtlich geschützt sind, muss mit Konsequenzen rechnen. Laut eigener Aussage geht BlueBrixx den Schritt weiter und entwickelt derzeit zunehmend eigene Steine. Um das Sortiment langfristig zu schützen, lässt das Unternehmen diese neuen Formen auch gesetzlich schützen.
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Burg Blaustein bekommt einen Bergfried: Der Bau der BlueBrixx-Erweiterung im Zeitraffer
Dabei gehe es den Verantwortlichen zufolge jedoch lediglich um den eigenen Schutz und nicht darum, die Konkurrenz anzugreifen. »Wir planen nicht, diese geistigen Eigentumsrechte zu nutzen, um gegen Wettbewerber vorzugehen; Das ist nicht unser Ansatz. „Es entspricht nicht unserem Verständnis von fairen Spielregeln in dieser Branche“, erklären die Experten von Noppensteinstudio. Ziel ist es, bis zum Sommer über ein rechtlich einwandfreies und überarbeitetes Angebot an Lego-Alternativen zu verfügen.
